Fannys Salon

Fanny Hensel, geb.Mendelssohn, lebte von 1805-1847. Sie war die Schwester ihres berühmten Bruders Felix, und ebenso wie er musikalisch hochbegabt. Trotz massiver gesellschaftlicher Hemmnisse ihrer Zeit war sie als Komponistin, Konzertpianistin und Dirigentin äußerst produktiv.

Eine große gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung erlangten ihre in ihrem Salon durchgeführten Sonntagsmusiken, die sie als alleinige Intendantin und Künstlerin ab 1831 bis zu ihrem Tod im Anwesen der Familie Mendelssohn am Hackeschen Markt in Berlin veranstaltete. In diesen Salons  waren nahezu alle Musikgrößen ihrer Zeit als Musiker und Komponisten oft und gern gesehene Gäste, unter ihnen Clara und Robert Schumann, Frederik Chopin und Franz Liszt. Zu den Schumanns bestand eine enge freundschaftliche Verbindung. Fanny Hensel führte in diesem Zusammenhang unter anderem ihre Konzertouvertüre in C-Dur erstmalig als Dirigentin mit Musikern des Königstädtischen Theaters auf. Das Violinkonzert in e-moll ihres Bruders wurde hier ebenso vorgetragen wie Kompositionen von Clara und Robert Schumann. Den äußerst schöpferischen und tief musikalischen Geist trug nach ihrem Tod ihre Freundin Clara Schumann an Johannes Brahms weiter, ein enger Freund Claras und Bewunderer Fannys.

So entstand die Idee dieses Konzertes „Fannys Salon“, in dem wir Ihnen die Konzertouvertüre in C-Dur von Fanny Hensel, das Violinkonzert in e-moll ihres Bruders Felix Mendelssohn sowie die Sinfonie No. 4 in e-moll von Johannes Brahms präsentieren. Solistin des Abends ist die aus Lübeck stammende Felicitas Schiffner, eine Ausnahmekünstlerin, die national und international mit großen Orchestern als Violinsolistin und Dirigentin aufgetreten ist.

Freuen Sie sich auf diesen Abend am

28. November 2026 um 18h00 im Konzerthaus des NDR

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